…oder warum es sich lohnt, Schottland, Irland & Island per Auto zu entdecken

 

Manche zieht es im Sommer in den Süden. Aber warum nur? Zu der Zeit ist es doch auch bei uns immer unerträglich heiß. Wie wär’s also mit der saftig-grünen Insel Irland, einem Besuch bei den eigenwilligen Schotten oder Geysir-Hopping auf Island.

 

Neues entdecken, unabhängig sein und in guter Gesellschaft reisen. Ideale Voraussetzungen, für den nächsten Urlaub mit Freunden. Und zwar dort, wo Otto-Normalverbraucher eher selten hinkommt. Die spannendsten Reiseziele liegen diesen Sommer im Nordwesten Europas: Schottland, Irland und Island.

Berge und Moor

Schottland ist diese Woche unser erstes Reiseziel. Weil die Schotten im Gegensatz zum Rest des Vereinigten Königreichs immer noch ein Herz für Europa haben, sie mutig und eigenwillig sind, und den besten Whiskey der Welt brauen. Außerdem gibt es jede Menge Schlösser und Burgen zu bestaunen, die Landschaft ist so wild wie ihre Bewohner.

Die schottische Hauptstadt Edinburgh ist mehr als 1300 Jahre alt, erinnert an Harry Potter. Ein idealer Ausgangspunkt, um nach einem kurzen Flug die Koffer ins Mietauto zu verladen und die Erkundungsreise zu starten. Am besten mit einem Copiloten, denn schließlich sollte man die hochprozentigen Getränke des Landes auch abwechselnd genießen können.

Schottland

In Schottland nennt man die Seen „Loch“ und in diesem hier wohnt Nessi. Das Seeungeheuer, hat noch niemand je gesehen, trotzdem strömen jede Menge Schaulustige ans Ufer von Loch Ness. Der Besuch lohnt sich, Urquhart Castle zählt zu den schönsten Burgruinen der Region.

Berge und Moore im schottischen Hochland erkundet man am besten mit den Urlaubspezialisten von Berge & Meer. In den Highlands fanden über Jahrhunderte die Freiheitskämpfe der Schotten gegen die Engländer statt. Heute wandern durch das ehemalige Rückzugsgebiet der Kilt tragenden Clanchefs vor allem diejenigen, die Ruhe und eine spektakuläre Kulisse für ihre Ausflüge suchen. Wer weniger gut zu Fuß ist, wechselt das Transportmittel, und nimmt für die schönste Strecke den Zug. Der Jacobite Steam Train ist besser unter dem Namen Hogwarts-Express bekannt. Die Reise dauert zwei Tage, und macht an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten des Landes Station: Loch Ness, Ben Nevis, Culloden, der Schauplatz der letzten Schlacht der Jakobiter gegen die Streitkräfte der Regierung. In Mallaig an der Westküste gibt es die besten schottischen Meeresfrüchte. Der Weg zurück nach Edinburg führt über Glen Cloe und die beeindruckende Landschaft von Rannoch Moor und Stirlingshire.

High Spirits

Im Hochland finden einmal pro Jahr auch Highland-Games statt. Ein sportliches Volksfest, bei dem die stärksten Schotten schon seit Jahrhunderte ihre Kräfte in uralten Disziplinen wie Baumstammweitwerfen, Steinbrockenschleppen und Tauziehen messen.

Schottland

Die schottische Antwort auf die amerikanische Route 66 beginnt im romantischen Inverness, der nördlichsten Stadt im Vereinigten Königreich.

Wofür die Schotten aber vor allem bekannt sind, ist ihr edles Wasser des Lebens, Whisky genannt. Denn Schottland ohne Whisky ist wie Bayern ohne Bier – also ein absolutes Must für jeden ernstzunehmenden Schottland-Reisenden. Wie gut, dass bei TUI Cars der Zweitfahrer jetzt kostenlos – und voll versichert – mitfährt. Der Besuch von ein oder mehreren Whisky-Brauereien daher absolut im Bereich des Möglichen. Übrigens gibt es über 100 Brauereien, die Whisky produzieren. Also, „Slainte Mhath“ oder zum Wohl, wie die Schotten sagen!

On the Road

Wem der Sinn nach einem legendären Roadtrip durch wilde Natur- und unberührte Pub-Landschaften ist, der wählt am besten die North Coast 500, die schottische Antwort auf die Route 66. Ein Auto ist bei TUI Cars, Europcar oder anderen Anbietern schnell gemietet. Die 500 Meilen (805 Kilometer) lange Strecke verläuft von Inverness bis in die hintersten Winkel der Highlands; ein Landstrich, der so weit ab vom Schuss ist, dass dort regelmäßig die Nordlichter zu sehen sind. Auf der NC500 trifft man im Gegensatz zur Route 66 weder amerikanische Straßenkreuzer noch Harley Davidson, sondern Schafe. Und von Hirschen. Und Hochlandrindern. Der südlichste Teil der Route verläuft durch beige-grüne Hügellandschaften, die an Neuseeland und die Szenen aus der Fantasy-Serie „Herr der Ringe“ erinnern. Kein Radioempfang, kein Gegenverkehr, keine Zivilisation: Der Alltag ist auf dem Kontinent zurückgeblieben. Das Wetter wechselt oft im Minutentakt: von strömendem regen zu strahlendem Sonnenschein. Natürlich dürfen auch Schottenrock und Dudelsack nicht fehlen. Wer Lust auf Pub & Bier hat, der bucht sich am besten in einem Bed & Breakfast ein oder gönnt sich eines der schönen Schlosshotels. Aber ganz ehrlich, Schottland schließt man ins Herz weil vor allem die Menschen, so schroff und herzlich sind wie das selbst.

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